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Berufsunfähigkeitversicherung Dresden.pn

Berufsunfähigkeitsversicherung

Beratung aus Dresden

RAINER SCHAMBERGER

Inhaltsangabe zur Berufsunfähigkeitsversicherung Dresden

Berufsunfähigkeitsversicherung Dresden

Allgemeines

Alternativen (folgt demnächst)

Ratgeber - Berufsunfähigkeitsversicherung

Bedingungen einfach erklärt

Begriffslexikon

Online Vergleich - Berufsunähigkeitsversicherung

Der Weg zur perfekten Berufsunfähigkeit

Fragen von Interessenten (Interessenten FAQ)

Allgemeines zur

Berufsunfähigkeitsversicherung Dresden

Was ist versichert?

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt in der Regel dann eine Rente, wenn der Versicherte zu mindestens 50% berufsunfähig ist, d.h. er seinen aktuellen Beruf nicht mehr voll ausüben kann.

Wann liegt eine Berufsunfähigkeit vor?

Die deutschen Lebensversicherungsunternehmen verwenden überwiegend folgende Definition von Berufsunfähigkeit: „Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverlet- zung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen außer Stande ist, ihren Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht.“

Wie berechnen sich die Versicherungsbeiträge

Der Versicherungsbeitrag ist abhängig von folgenden Faktoren: Eintrittsalter, Beruf, gewünschte Rentenhöhe, Gesundheitszustand, Versicherungsdauer und den gewünschten Zusatzversicherungen (z.B. Risikolebensversicherung oder Pflegezusatzversicherung)

Welche Ereignisse sind u.a. nicht in der Berufsunfähigkeitsversicherung in Dresden mitversichert?

  • Liegt die Berufsunfähigkeit unter 50%, wird normalerweise keine Leistung ausbezahlt.

  • Bestimmte Berufe sind bei vielen Anbietern nicht oder nur zu erschwerten Bedingungen versicherbar, wie z.B. Piloten oder Sprengmeister.

  • Terror- und Kriegsereignisse sind in der Regel vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

  • Bei Vorsatz wird nicht geleistet z.B. ein Chirurg trennt sich absicht- lich einen Finger ab, um seine Berufsunfähigkeitsrente zu erhalten.

  • Bei Vertragsabschluss bereits bestehende Erkrankungen werden meist ausgeschlossen oder führen zu einem Risikozuschlag, d.h. der Monatsbeitrag erhöht sich um einen bestimmten Prozentsatz. Teilweise ist aufgrund von Vorerkrankungen kein Versicherungs- schutz mehr möglich.

Welche zusätzlichen Versicherungen sind empfehlenswert?

Eine Dread Disease (Schwere Krankheiten) Absicherung ist die ideale Ergänzung zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Während letztere eine monatliche Rente auszahlt, wenn mind. 50% Berufsunfähigkeit für voraussichtlich mind. 6 Monate vorliegt, erhalten Sie über die Dread Disease Versicherung eine vereinbarte Einmalzahlung beim Eintreten bestimmter Erkrankungen, unabhängig davon, ob Sie arbei- ten können oder nicht. Vor allem für Selbstständige und Personen mit Vorerkrankungen kann diese Versicherung auch eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsabsicherung sein.

Zusätzlich ist eine Unfallversicherung ratsam. Nur in wenigen Fällen besteht Versicherungsschutz über die gesetzliche Absicherung. In 70% aller Fälle besteht kein Leistungsanspruch. Dies gilt z.B. für alle Unfälle, die sich in der Freizeit ereignen.

Des Weiteren empfiehlt sich der Abschluss einer Pflegezusatzversicherung. Falls Sie nach einem Unfall oder schwerer Krankheit zum Pflegefall werden und auf fremde Hilfe angewiesen sind, bietet diese Zusatzversicherung finanzielle Unterstützung. Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung bietet nur eine Mindestabsicherung. In der Regel sind hohe Zuzahlungen z.B. für die Unterbringung im Pflegeheim nötig. Wenn Ihre Rücklagen nicht ausreichen, müssen Ihre Kinder „einspringen“.

Welche Ursachen gibt es für eine Berufsunfähigkeit?

Es gibt Berufe, bei denen das hohe Risiko einer Berufsunfähigkeit offensichtlich ist: z.B. bei Dachdeckern oder Fliesen-legern. Wer bei- spielsweise viel am Schreibtisch arbeitet, glaubt deshalb häu g, er könne gar nicht berufsunfähig werden. Die Deutsche Rentenversiche- rung Bund gibt an, dass jeder vierte Arbeitnehmer frühzeitig berufs- oder erwerbsgemindert wird. Ursachen sind häu g Erkrankungen des Skeletts oder der Muskulatur, sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Auch psychische Erkrankungen sind zunehmend Auslöser für eine Berufsunfähigkeit.

Was zahlt der Gesetzgeber bei Berufsunfähigkeit?

Um überhaupt einen Leistungsanspruch aus er gesetzlichen Rentenversicherung zu erhalten ist es notwendig innerhalb der letzten 5 Jahre mindestens 36 Monate mit Pflichtbeitragszeiten belegt zu haben. Bedeutet ein Auszubildender hat gerade in der Lehrzeit gar keinen gesetzlichen Anspruch. Hier empfiehlt sich also besonders der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. 

Aber auch nach Erfüllung dieser Voraussetzung, sieht die Leistung eher dürftig aus. Nach einer Faustformel kannst du mit maximal 36 % deines Bruttoeinkommens rechnen. Das würde einer vollen Erwerbsunfähigkeitsrente entsprechen. Diese Rente erhälst du wenn du weniger als 3 Stunden die Woche arbeiten kannst. Kannst du zwischen 3 und 6 Stunden arbeiten, erhälst du nur noch die halbe Erwerbsunfähigkeitsrente von ca. 18 %. Wenn du es aber ganz genau wissen möchtest, schau einfach auf deine Renteninformation, da ist der Betrag für dich individuell berechnet. Aber auch hier empfiehlt sich genau zu lesen:

 
 
 
 
 
 
 

Ratgeber zur

Berufsunfähigkeitsversicherung Dresden

Nachfolgend findest du die wichtigsten Bedingungen auf welche du bei dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten solltest.

Du wirst schnell feststellen, das es ohne einen spezialisierten Berater wirklich undurchsichtig wird. Auch ein Vergleichsrechner kann hier dann nur selten Einblick ins Detail geben. Dennoch​ soll jeder für sich entscheiden können wie er zu seiner Absicherung kommt. Falls du also selbst, online den Abschluss tätigen willst, findest du hier alle Leistungskriterien und die Erläuterungen zu diesen Bedingungen. 

Bedingungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

1. Werden BU-Anerkenntnisse zeitlich unbefristet ausgesprochen?


Unbefristete Anerkenntnisse sind nach unserer Auffassung ein Vorteil für den Kunden, weil dieser nur einmal seine Berufsunfähigkeit nachweisen muss. Will der Versicherer die Leistung einstellen, muss er den Wegfall der Leistungsvoraussetzungen nachweisen. Solange erhält der Kunde volle Leistungen. Diese Beweissituation ist für den Kunden ein Vorteil. Bei einem befristeten Anerkenntnis stellt der Versicherer nach der Befristung die Leistung ein. Der Kunde muss seine Berufsunfähigkeit mit allen Risiken erneut nachweisen. Diese Beweislastsituation stellt für den Kunden eine viel ungünstigere Position dar. Gute Versicherer verzichten deshalb bei BU-Leistungen mit normaler BU-Prüfung (mit Tätigkeitsbeschreibung, Feststellung eines BU-Grads etc.) auf zeitlich befristete Anerkenntnisse. Tipp: Die Alte Leipziger erbringt hier Leistungen bei Krebs mit vereinfachtem Nachweis für 15 Monate. Lediglich bei Tod des Versicherten sowie einem möglichen Ablauf der Versicherungen enden die Leistungen vor Ablauf der 15 Monate. Zusätzlich besteht in begründeten Einzelfällen die Möglichkeit, mit dem Kunden eine individuelle Vereinbarung zu treffen, in der für einen bestimmten Zeitraum Leistungen erbracht werden. Dies allerdings nur dann, wenn der Kunde damit einverstanden ist. Bei Versicherern mit befristeten Anerkenntnissen ist diese Zustimmung nicht erforderlich.




2. Zumutbare Einkommensminderung bei der konkreten Verweisung exakt definiert?


Bei der konkreten Verweisung wird u. a. geprüft, ob der Versicherte eine Tätigkeit ausübt, die hinsichtlich der Lebensstellung sowohl wirtschaftlich (Einkommenshöhe) als auch sozial (Wertschätzung) der bisherigen Tätigkeit entspricht. Eine exakte Definition der zumutbaren Einkommensveränderung gibt den Betroffenen Rechtssicherheit, da es keine allgemein gültige Grenze in der Rechtsprechung gibt.




3. Zumutbare Einkommensminderung bei der Umorganisation (Selbständige) exakt definiert?


Bei Selbständigen prüfen die Versicherer zusätzlich, ob der Selbständige in zumutbarer Weise nach einer betrieblich sinnvollen Umorganisation (ohne erheblichen Kapitaleinsatz) noch eine Tätigkeit innerhalb seines Betriebs ausüben könnte, die seiner Stellung als Betriebsinhaber angemessen ist. Einige Versicherer präzisieren in ihren Bedingungen, welche Einkommensminderung sie als zumutbar ansehen. Das ist ein klarer Vorteil für die Versicherten, da es in der Rechtsprechung keine allgemein gültige Grenze gibt.




4. Verzicht auf die Umorganisationsprüfung (Selbständige) unter bestimmten Voraussetzungen?


Bei einem dauerhaften Verzicht auf die abstrakte Verweisung wird stets der zuletzt ausgeübte Beruf der Leistungsprüfung zugrunde gelegt, unabhängig davon, wie lange der Versicherte aus dem Berufsleben ausgeschieden ist. Bei vielen Versicherern wird bei einem eingetretenen Versicherungsfall nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums nach dem Ausscheiden aus dem Beruf (z.B. drei oder fünf Jahre) abstrakt verwiesen. Das bedeutet: Bei diesen Versicherern wird regelmäßig geprüft, ob der Versicherte in der Lage ist, (irgend) eine Tätigkeit auszuüben, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung (bzw. aufgrund der bestehenden Kenntnisse und Fähigkeiten) noch ausüben kann und die seiner Lebensstellung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Beruf (oder zu einem späteren Zeitpunkt) entspricht.




5. Wie lange wird nach Ausscheiden aus dem Beruf auf die abstrakte Verweisung verzichtet?


Bei einem dauerhaften Verzicht auf die abstrakte Verweisung wird stets der zuletzt ausgeübte Beruf der Leistungsprüfung zugrunde gelegt, unabhängig davon, wie lange der Versicherte aus dem Berufsleben ausgeschieden ist. Bei vielen Versicherern wird bei einem eingetretenen Versicherungsfall nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums nach dem Ausscheiden aus dem Beruf (z.B. drei oder fünf Jahre) abstrakt verwiesen. Das bedeutet: Bei diesen Versicherern wird regelmäßig geprüft, ob der Versicherte in der Lage ist, (irgend) eine Tätigkeit auszuüben, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung (bzw. aufgrund der bestehenden Kenntnisse und Fähigkeiten) noch ausüben kann und die seiner Lebensstellung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Beruf (oder zu einem späteren Zeitpunkt) entspricht.




5. b) Danach: Lebensstellung vor Ausscheiden aus dem Beruf maßgebend?


Bei vielen Versicherern wird nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums (z.B. drei oder fünf Jahre) nach Ausscheiden aus dem Beruf bei einem danach eingetretenen Versicherungsfall abstrakt verwiesen. Vorteilhaft ist es für den Kunden, wenn dabei auf die (günstigere) Lebensstellung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Beruf und nicht auf einen späteren Zeitpunkt abgestellt wird. Bei Gesellschaften, die dauerhaft auf die abstrakte Verweisung verzichten, hat die Lebensstellung nur bei der konkreten Verweisung Bedeutung.




6. Uneingeschränkter BU-Schutz im Straßenverkehr?


Gerade Vielfahrer kommen nicht selten in Konflikt mit den Straßenverkehrsvorschriften. Wird ein Kunde im Zusammenhang mit einem solchen Verkehrsdelikt berufsunfähig, ist es wichtig, dass auch bei Vorsatz gezahlt wird, da im Rahmen eines Gerichtsverfahrens die Feststellung des Verschuldens des Kunden der freien richterlichen Beweiswürdigung unterliegt. D.h., ein und derselbe Sachverhalt kann zu unterschiedlichen Einschätzungen führen. Der Kunde sollte mit seiner Berufsunfähigkeitsversicherung für jedes Verschulden im Straßenverkehr – also auch Vorsatz – abgesichert sein, damit sein Versicherungsschutz nicht von der richterlichen Beurteilung abhängt. Der Grat zwischen Vorsatz und grober Fahrlässigkeit ist oft sehr schmal!




7. Terrorklausel - … bei Einsatz von ABC-Waffen oder Freisetzung von ABC-Stoffen


Regelmäßig werden Arbeitsunfähigkeits-Leistungen nach einer 6-monatigen Arbeitsunfähigkeit fällig. Optimal regelt der Versicherer: Bereits nach einer 4-monatigen Arbeitsunfähigkeit werden Leistungen gezahlt, wenn ein Facharzt bescheinigt, dass die AU voraussichtlich noch weitere 2 Monate andauern wird.




8. Leistung auch bei altersentsprechendem Kräfteverfall? / Klarstellung in den Bedingungen?


Nach § 172 VVG liegt Berufsunfähigkeit vor, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausgeübt werden kann. Die Formulierung »mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall« ist im Vergleich zur bisher in den Versicherungsbedingungen üblicherweise verwendeten Formulierung strenger gefasst. Einige Versicherer verzichten auf den Zusatz »mehr als altersentsprechend«. Vorteil: Der Kunde muss im Rahmen der Leistungsprüfung nicht beweisen, dass der Kräfteverfall »mehr als altersentsprechend« ist. Wenn ein Arzt eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit aufgrund eines Kräfteverfalls bestätigt, dann ist es unerheblich, ob dieser Verfall altersentsprechend (also normal) oder mehr als altersentsprechend (Beweislast liegt beim Kunden) ist. Leistungsfälle, die ausschließlich wegen eines Kräfteverfalls eintreten, sind selten, aber denkbar: Beispielsweise ein Maurer, der möglicherweise mit 50 Jahren kräftemäßig seinem Beruf nicht mehr gewachsen ist. Wenn hier ein ärztlicher Nachweis einer bedingungsgemäßen Berufsunfähigkeit geführt wird, wird auch geleistet, wenn es »normal« ist, dass dieser Kräfteverfall entsteht. Oder ein Uhrmacher, der aufgrund seiner im Alter nachlassenden Sehkraft, was mit Sehhilfen nicht mehr ausgeglichen werden kann, nicht mehr so filigran arbeiten kann, was aber »in dem Alter« normal ist. Manche Gesellschaften verzichten in ihren Bedingungen auf den Zusatz »mehr als altersentsprechend«. Da in der Branche Zweifel bestehen, ob damit tatsächlich beide Varianten des Kräfteverfalls versichert sind kann im Optimalfall diese Leistung "klarstellen"




9. Leistungen bei Krebs mit vereinfachtem Nachweis automatisch mitversichert?


Menschen, die an Krebs erkranken, möchten nur eins: Einfach gesund werden und keine Zeit für finanzielle Sorgen verschwenden. Deshalb ist es für die Betroffenen hilfreich, wenn bei Krebs Leistungen mit einem vereinfachten Nachweis beansprucht werden können. Diese Leistung bietet aktuell (Stand 10.09.2019) nur die Alte Leipziger. So können bei Krebs Leistungen, die für den Fall der Berufsunfähigkeit vereinbart sind, auch mit einem vereinfachen Nachweis für einen garantieren Zeitraum von 15 Monaten beansprucht werden. Das bedeutet: Auch wenn sich die Gesundheit des Versicherten vorher bessern sollte, leistet die Alte Leipziger Berufsunfähigkeitsversicherung trotzdem bis zum Ende des 15-monatigen Zeitraums. Ausnahme: Bei Tod des Versicherten sowie bei Ablauf der Versicherung enden die Leistungen auch vorher. Leistungen bei Krebs sind übrigens automatisch und kostenfrei mitversichert. Die Leistungen werden allerdings nicht doppelt gezahlt. Es ist also nicht möglich, Leistungen wegen Krebs mit einem vereinfachten Nachweis und Leistungen wegen Berufs- oder Arbeitsunfähigkeit gleichzeitig zu erhalten.




10. Leistung auch bei Arbeitsunfähigkeit? / als Zusatzbaustein optional einschließbar?


Eine sinnvolle Ergänzung des Berufsunfähigkeitsschutzes stellen Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit dar. Vorteil: Während eine BU-Prüfung u.U. einen längeren Zeitraum beanspruchen kann, werden AU-Leistungen regelmäßig bereits nach einer 6-monatigen ununterbrochenen Krankschreibung fällig. Außerdem werden Leistungen fällig, wenn der BU-Mindestgrad unter 50 % liegt.




10. b) … Frühester (rückwirkender) Leistungsbezug nach wie vielen Monaten ununterbrochener AU?


Optimal ist geregelt: bereits nach einer 4-monatigen Arbeitsunfähigkeit werden Leistungen gezahlt, wenn ein Facharzt bescheinigt, dass die AU voraussichtlich noch weitere 2 Monate andauern wird.




10. c) … Max. Leistungsdauer? / AU-Leistungen auch ohne BU-Antrag?


Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit werden üblicherweise auf einen Zeitraum von insgesamt 18 Monaten begrenzt. Einige wenige Versicherer erbringen AU-Leistungen auch für einen längeren Zeitraum. Üblicherweise können Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit nur dann beansprucht werden, wenn zeitgleich auch Leistungen wegen Berufsunfähigkeit beantragt werden.




11. Infektionsklausel für Human-,Zahnmediziner (auchStudenten) /med.behand.+pflegende Berufe?


Die Infektionsklausel ist für Berufe im Gesundheitswesen wichtig, da bei bestimmten Krankheiten (z.B. Hepatitis C oder HIV) oder bestimmten Krankheitserregern (z.B. Salmonellen) das zuständige Gesundheitsamt ein Tätigkeitsverbot aussprechen kann. Das Problem: Der Betroffene kann zwar in diesen Fällen seinen Beruf auf Grund seines Gesundheitszustands im Allgemeinen noch ausüben, er darf es aber aus rechtlichen Gründen nicht. Folge: Versicherer ohne Infektionsklausel könnten in diesem Fall die vereinbarten BU-Leistungen verweigern, da streng genommen keine „gesundheitliche“ Beeinträchtigung der beruflichen Tätigkeit vorliegt. Einige Versicherer bieten deswegen eine Infektionsklausel, diese gilt für Human- und Zahnmediziner, Studenten der Human- und Zahnmedizin sowie für alle medizinisch behandelnden und pflegenden Berufe mit Patientenkontakt (z. B. Krankenschwestern/-pfleger, Altenpfleger/-innen, Hebammen/Entbindungspfleger und Arzthelfer/-innen).




12. Gesetzliche Erwerbsminderungsrente als BU-Nachweis unter bestimmten Voraussetzungen?


Aus Verbrauchersicht ist es vorteilhaft, wenn ein gesetzlicher Rentenbescheid als BU-Nachweis gilt. In diesem Fall ist die sonst übliche Prüfung der BU mit Feststellung eines BU-Grades nicht erforderlich. Gute Versicherer akzeptieren unter folgenden Voraussetzungen einen gesetzlichen Rentenbescheid als BU-Nachweis:

  • Volle Erwerbsminderungsrente von der Deutschen Rentenversicherung
  • Allein aus medizinischen Gründen
  • Zeitlich unbefristet
  • Ab Alter 50
  • Vertrag besteht seit mindestens 10 Jahren




13. Wiedereingliederungshilfe? / Umorganisationshilfe?


Wenn eine Leistungspflicht endet, weil der Versicherte z.B. aufgrund neu erworbener beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten eine Tätigkeit im zumutbaren Rahmen konkret ausübt, zahlen einige Versicherer eine sogenannte Wiedereingliederungshilfe – meist in Höhe einiger Monatsrenten. Wenn eine Leistungspflicht nicht entsteht, weil der Selbständige seinen Betrieb in zumutbarer Weise ohne erheblichen Kapitaleinsatz umorganisieren kann, zahlen einige Versicherer eine sogenannte Umorganisationshilfe - meist in Höhe einiger Monatsrenten.




14. Verzicht auf Meldepflicht bei Minderung der Berufsunfähigkeit? / … bei erneuter Berufsaufnahme?


Bei vielen Versicherungsgesellschaften ist bedingungsgemäß die Minderung einer BU sowie die Wiederaufnahme bzw. Änderung einer beruflichen Tätigkeit anzuzeigen. Problem: Kunden können oft nicht einschätzen, ob und inwieweit eine gesundheitliche Verbesserung eine Minderung der Berufsunfähigkeit zur Folge hat. Und: Bei einer Verletzung der Obliegenheit können zu viel gezahlte Renten von den Versicherern zurückgefordert werden. Gute Versicherer verzichten hier auf diese "Obliegenheit"




15. Überschussverwendung Fondsanlage / verzinsliche Ansammlung?


Anstelle der im Markt üblichen Überschussverwendung Beitragsverrechnung können bei einigen Versicherern die jährlichen Überschüsse auch für den Erwerb von Investmentanteilen verwendet oder verzinslich angesammelt werden. Vorteil: Am Ende der Vertragsdauer erhalten Sie die angesammelten Überschüsse nach aktuellem Steuerrecht unversteuert (steuerfrei) ausgezahlt.




16. Rechnungsgrundlagen bei einer vereinbarten Dynamik?


Die bei Vertragsabschluss geltenden Rechnungsgrundlagen gelten nicht zwangsläufig auch für die Kalkulation der BU-Leistungen aus einer planmäßigen Erhöhung der Beiträge. Die überwiegende Mehrzahl der Versicherer dynamisiert nach den zum Zeitpunkt der Erhöhung für das Neugeschäft geltenden Rechnungsgrundlagen bzw. behält sich bedingungsgemäß das Recht vor, die zum Zeitpunkt der Erhöhung geltenden Rechnungsgrundlagen heranzuziehen. Lediglich einige wenige Versicherer sprechen eine »harte« Garantie der bei Vertragsabschluss geltenden Rechnungsgrundlagen auch für planmäßige Erhöhungen aus. Vorteil: Planungssicherheit für die Erhöhung der künftigen Berufsunfähigkeit-Leistungen und Sicherung des Rechnungszinses von 0,9 % sowie der bei Vertragsabschuss geltenden Ausscheidewahrscheinlichkeiten auch für künftige Dynamiken.




17. Garantierte Steigerung der Berufsunfähigkeits-Rente im Leistungsfall gegen Mehrbeitrag einschließbar?


Bei einigen Versicherern kann gegen Mehrbeitrag vereinbart werden, dass im Berufsunfähigkeits-Leistungsfall die Berufsunfähigkeitsrente im Rahmen eines bei Versicherungsbeginn vereinbarten Prozentsatzes erhöht wird. Hinzu kommt die Rentensteigerung aus der Überschussbeteiligung.




18. Beitragsstundung bei vollem BU-Schutz? / zinslos bei Arbeitslosigkeit und gesetzlicher Elternzeit?


Bei Zahlungsschwierigkeiten des Kunden können bei einigen Versicherern die Beiträge für einen bestimmten Zeitraum gestundet werden. Im Gegensatz zu sonstigen Überbrückungsmöglichkeiten (z.B. befristete Beitragsfreistellung) bleibt der BU-Schutz bei einer Stundung in voller Höhe erhalten. Regelmäßig werden während des Stundungszeitraums Zinsen erhoben. Der Verzicht auf Stundungszinsen bei Arbeitslosigkeit und gesetzlicher Elternzeit hilft den Betroffenen in finanziellen Notlagen.




18. b) … max. Stundungszeitraum? / max. Rückzahlungszeitraum?


Je länger eine Beitragsstundung möglich ist, desto wertvoller kann sie bei einem finanziellen Engpass sein. Das gleiche gilt für die Dauer der Rückzahlung. Üblich sind hier 24 bis 48 Monate




19. Rechtsanspruch des Kunden auf Überprüfung der Berufsgruppe nach einem Berufswechsel?


Der bei Vertragsabschluss festgelegte (Brutto-) Beitrag ist für die gesamte Laufzeit garantiert. Dies gilt auch bei einem Wechsel in einen risikotechnisch gesehen »schlechteren« Beruf. Bei einem Wechsel in einen risikotechnisch gesehen »günstigeren« Beruf hingegen lassen nur wenige Versicherer die Überprüfung der Berufsgruppe und eine damit einhergehende mögliche Absenkung des (Brutto-) Beitrags zu. Bei guten Versicherern kann man bei einem Berufswechsel während der Vertragslaufzeit prüfen lassen, ob ein günstigerer (Brutto-) Beitrag möglich ist. Hierzu überprüfen wir die Berufsgruppe und berechnen den neuen Beitrag auf Grundlage der bei Vertragsabschluss geltenden Rechnungsgrundlagen sowie eines ggf. vereinbarten Zuschlags. Kann die neue berufliche Tätigkeit in eine günstigerer Berufsgruppe eingestuft werden, senken diese Versicherer den (Brutto-) Beitrag.





 
 
 
 
 
 

Bergriffs-Lexikon

zur Berufungähigkeitsversicherung Dresden

Definitionen & Erläuterungen | Suchfunktion nutzen

1. Werden BU-Anerkenntnisse zeitlich unbefristet ausgesprochen?


Unbefristete Anerkenntnisse sind nach unserer Auffassung ein Vorteil für den Kunden, weil dieser nur einmal seine Berufsunfähigkeit nachweisen muss. Will der Versicherer die Leistung einstellen, muss er den Wegfall der Leistungsvoraussetzungen nachweisen. Solange erhält der Kunde volle Leistungen. Diese Beweissituation ist für den Kunden ein Vorteil. Bei einem befristeten Anerkenntnis stellt der Versicherer nach der Befristung die Leistung ein. Der Kunde muss seine Berufsunfähigkeit mit allen Risiken erneut nachweisen. Diese Beweislastsituation stellt für den Kunden eine viel ungünstigere Position dar. Gute Versicherer verzichten deshalb bei BU-Leistungen mit normaler BU-Prüfung (mit Tätigkeitsbeschreibung, Feststellung eines BU-Grads etc.) auf zeitlich befristete Anerkenntnisse. Tipp: Die Alte Leipziger erbringt hier Leistungen bei Krebs mit vereinfachtem Nachweis für 15 Monate. Lediglich bei Tod des Versicherten sowie einem möglichen Ablauf der Versicherungen enden die Leistungen vor Ablauf der 15 Monate. Zusätzlich besteht in begründeten Einzelfällen die Möglichkeit, mit dem Kunden eine individuelle Vereinbarung zu treffen, in der für einen bestimmten Zeitraum Leistungen erbracht werden. Dies allerdings nur dann, wenn der Kunde damit einverstanden ist. Bei Versicherern mit befristeten Anerkenntnissen ist diese Zustimmung nicht erforderlich.




2. Zumutbare Einkommensminderung bei der konkreten Verweisung exakt definiert?


Bei der konkreten Verweisung wird u. a. geprüft, ob der Versicherte eine Tätigkeit ausübt, die hinsichtlich der Lebensstellung sowohl wirtschaftlich (Einkommenshöhe) als auch sozial (Wertschätzung) der bisherigen Tätigkeit entspricht. Eine exakte Definition der zumutbaren Einkommensveränderung gibt den Betroffenen Rechtssicherheit, da es keine allgemein gültige Grenze in der Rechtsprechung gibt.




3. Zumutbare Einkommensminderung bei der Umorganisation (Selbständige) exakt definiert?


Bei Selbständigen prüfen die Versicherer zusätzlich, ob der Selbständige in zumutbarer Weise nach einer betrieblich sinnvollen Umorganisation (ohne erheblichen Kapitaleinsatz) noch eine Tätigkeit innerhalb seines Betriebs ausüben könnte, die seiner Stellung als Betriebsinhaber angemessen ist. Einige Versicherer präzisieren in ihren Bedingungen, welche Einkommensminderung sie als zumutbar ansehen. Das ist ein klarer Vorteil für die Versicherten, da es in der Rechtsprechung keine allgemein gültige Grenze gibt.




4. Verzicht auf die Umorganisationsprüfung (Selbständige) unter bestimmten Voraussetzungen?


Bei einem dauerhaften Verzicht auf die abstrakte Verweisung wird stets der zuletzt ausgeübte Beruf der Leistungsprüfung zugrunde gelegt, unabhängig davon, wie lange der Versicherte aus dem Berufsleben ausgeschieden ist. Bei vielen Versicherern wird bei einem eingetretenen Versicherungsfall nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums nach dem Ausscheiden aus dem Beruf (z.B. drei oder fünf Jahre) abstrakt verwiesen. Das bedeutet: Bei diesen Versicherern wird regelmäßig geprüft, ob der Versicherte in der Lage ist, (irgend) eine Tätigkeit auszuüben, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung (bzw. aufgrund der bestehenden Kenntnisse und Fähigkeiten) noch ausüben kann und die seiner Lebensstellung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Beruf (oder zu einem späteren Zeitpunkt) entspricht.




5. Wie lange wird nach Ausscheiden aus dem Beruf auf die abstrakte Verweisung verzichtet?


Bei einem dauerhaften Verzicht auf die abstrakte Verweisung wird stets der zuletzt ausgeübte Beruf der Leistungsprüfung zugrunde gelegt, unabhängig davon, wie lange der Versicherte aus dem Berufsleben ausgeschieden ist. Bei vielen Versicherern wird bei einem eingetretenen Versicherungsfall nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums nach dem Ausscheiden aus dem Beruf (z.B. drei oder fünf Jahre) abstrakt verwiesen. Das bedeutet: Bei diesen Versicherern wird regelmäßig geprüft, ob der Versicherte in der Lage ist, (irgend) eine Tätigkeit auszuüben, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung (bzw. aufgrund der bestehenden Kenntnisse und Fähigkeiten) noch ausüben kann und die seiner Lebensstellung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Beruf (oder zu einem späteren Zeitpunkt) entspricht.




5. b) Danach: Lebensstellung vor Ausscheiden aus dem Beruf maßgebend?


Bei vielen Versicherern wird nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums (z.B. drei oder fünf Jahre) nach Ausscheiden aus dem Beruf bei einem danach eingetretenen Versicherungsfall abstrakt verwiesen. Vorteilhaft ist es für den Kunden, wenn dabei auf die (günstigere) Lebensstellung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Beruf und nicht auf einen späteren Zeitpunkt abgestellt wird. Bei Gesellschaften, die dauerhaft auf die abstrakte Verweisung verzichten, hat die Lebensstellung nur bei der konkreten Verweisung Bedeutung.




6. Uneingeschränkter BU-Schutz im Straßenverkehr?


Gerade Vielfahrer kommen nicht selten in Konflikt mit den Straßenverkehrsvorschriften. Wird ein Kunde im Zusammenhang mit einem solchen Verkehrsdelikt berufsunfähig, ist es wichtig, dass auch bei Vorsatz gezahlt wird, da im Rahmen eines Gerichtsverfahrens die Feststellung des Verschuldens des Kunden der freien richterlichen Beweiswürdigung unterliegt. D.h., ein und derselbe Sachverhalt kann zu unterschiedlichen Einschätzungen führen. Der Kunde sollte mit seiner Berufsunfähigkeitsversicherung für jedes Verschulden im Straßenverkehr – also auch Vorsatz – abgesichert sein, damit sein Versicherungsschutz nicht von der richterlichen Beurteilung abhängt. Der Grat zwischen Vorsatz und grober Fahrlässigkeit ist oft sehr schmal!




7. Terrorklausel - … bei Einsatz von ABC-Waffen oder Freisetzung von ABC-Stoffen


Regelmäßig werden Arbeitsunfähigkeits-Leistungen nach einer 6-monatigen Arbeitsunfähigkeit fällig. Optimal regelt der Versicherer: Bereits nach einer 4-monatigen Arbeitsunfähigkeit werden Leistungen gezahlt, wenn ein Facharzt bescheinigt, dass die AU voraussichtlich noch weitere 2 Monate andauern wird.




8. Leistung auch bei altersentsprechendem Kräfteverfall? / Klarstellung in den Bedingungen?


Nach § 172 VVG liegt Berufsunfähigkeit vor, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausgeübt werden kann. Die Formulierung »mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall« ist im Vergleich zur bisher in den Versicherungsbedingungen üblicherweise verwendeten Formulierung strenger gefasst. Einige Versicherer verzichten auf den Zusatz »mehr als altersentsprechend«. Vorteil: Der Kunde muss im Rahmen der Leistungsprüfung nicht beweisen, dass der Kräfteverfall »mehr als altersentsprechend« ist. Wenn ein Arzt eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit aufgrund eines Kräfteverfalls bestätigt, dann ist es unerheblich, ob dieser Verfall altersentsprechend (also normal) oder mehr als altersentsprechend (Beweislast liegt beim Kunden) ist. Leistungsfälle, die ausschließlich wegen eines Kräfteverfalls eintreten, sind selten, aber denkbar: Beispielsweise ein Maurer, der möglicherweise mit 50 Jahren kräftemäßig seinem Beruf nicht mehr gewachsen ist. Wenn hier ein ärztlicher Nachweis einer bedingungsgemäßen Berufsunfähigkeit geführt wird, wird auch geleistet, wenn es »normal« ist, dass dieser Kräfteverfall entsteht. Oder ein Uhrmacher, der aufgrund seiner im Alter nachlassenden Sehkraft, was mit Sehhilfen nicht mehr ausgeglichen werden kann, nicht mehr so filigran arbeiten kann, was aber »in dem Alter« normal ist. Manche Gesellschaften verzichten in ihren Bedingungen auf den Zusatz »mehr als altersentsprechend«. Da in der Branche Zweifel bestehen, ob damit tatsächlich beide Varianten des Kräfteverfalls versichert sind kann im Optimalfall diese Leistung "klarstellen"




9. Leistungen bei Krebs mit vereinfachtem Nachweis automatisch mitversichert?


Menschen, die an Krebs erkranken, möchten nur eins: Einfach gesund werden und keine Zeit für finanzielle Sorgen verschwenden. Deshalb ist es für die Betroffenen hilfreich, wenn bei Krebs Leistungen mit einem vereinfachten Nachweis beansprucht werden können. Diese Leistung bietet aktuell (Stand 10.09.2019) nur die Alte Leipziger. So können bei Krebs Leistungen, die für den Fall der Berufsunfähigkeit vereinbart sind, auch mit einem vereinfachen Nachweis für einen garantieren Zeitraum von 15 Monaten beansprucht werden. Das bedeutet: Auch wenn sich die Gesundheit des Versicherten vorher bessern sollte, leistet die Alte Leipziger Berufsunfähigkeitsversicherung trotzdem bis zum Ende des 15-monatigen Zeitraums. Ausnahme: Bei Tod des Versicherten sowie bei Ablauf der Versicherung enden die Leistungen auch vorher. Leistungen bei Krebs sind übrigens automatisch und kostenfrei mitversichert. Die Leistungen werden allerdings nicht doppelt gezahlt. Es ist also nicht möglich, Leistungen wegen Krebs mit einem vereinfachten Nachweis und Leistungen wegen Berufs- oder Arbeitsunfähigkeit gleichzeitig zu erhalten.




10. Leistung auch bei Arbeitsunfähigkeit? / als Zusatzbaustein optional einschließbar?


Eine sinnvolle Ergänzung des Berufsunfähigkeitsschutzes stellen Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit dar. Vorteil: Während eine BU-Prüfung u.U. einen längeren Zeitraum beanspruchen kann, werden AU-Leistungen regelmäßig bereits nach einer 6-monatigen ununterbrochenen Krankschreibung fällig. Außerdem werden Leistungen fällig, wenn der BU-Mindestgrad unter 50 % liegt.




10. b) … Frühester (rückwirkender) Leistungsbezug nach wie vielen Monaten ununterbrochener AU?


Optimal ist geregelt: bereits nach einer 4-monatigen Arbeitsunfähigkeit werden Leistungen gezahlt, wenn ein Facharzt bescheinigt, dass die AU voraussichtlich noch weitere 2 Monate andauern wird.




10. c) … Max. Leistungsdauer? / AU-Leistungen auch ohne BU-Antrag?


Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit werden üblicherweise auf einen Zeitraum von insgesamt 18 Monaten begrenzt. Einige wenige Versicherer erbringen AU-Leistungen auch für einen längeren Zeitraum. Üblicherweise können Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit nur dann beansprucht werden, wenn zeitgleich auch Leistungen wegen Berufsunfähigkeit beantragt werden.




11. Infektionsklausel für Human-,Zahnmediziner (auchStudenten) /med.behand.+pflegende Berufe?


Die Infektionsklausel ist für Berufe im Gesundheitswesen wichtig, da bei bestimmten Krankheiten (z.B. Hepatitis C oder HIV) oder bestimmten Krankheitserregern (z.B. Salmonellen) das zuständige Gesundheitsamt ein Tätigkeitsverbot aussprechen kann. Das Problem: Der Betroffene kann zwar in diesen Fällen seinen Beruf auf Grund seines Gesundheitszustands im Allgemeinen noch ausüben, er darf es aber aus rechtlichen Gründen nicht. Folge: Versicherer ohne Infektionsklausel könnten in diesem Fall die vereinbarten BU-Leistungen verweigern, da streng genommen keine „gesundheitliche“ Beeinträchtigung der beruflichen Tätigkeit vorliegt. Einige Versicherer bieten deswegen eine Infektionsklausel, diese gilt für Human- und Zahnmediziner, Studenten der Human- und Zahnmedizin sowie für alle medizinisch behandelnden und pflegenden Berufe mit Patientenkontakt (z. B. Krankenschwestern/-pfleger, Altenpfleger/-innen, Hebammen/Entbindungspfleger und Arzthelfer/-innen).




12. Gesetzliche Erwerbsminderungsrente als BU-Nachweis unter bestimmten Voraussetzungen?


Aus Verbrauchersicht ist es vorteilhaft, wenn ein gesetzlicher Rentenbescheid als BU-Nachweis gilt. In diesem Fall ist die sonst übliche Prüfung der BU mit Feststellung eines BU-Grades nicht erforderlich. Gute Versicherer akzeptieren unter folgenden Voraussetzungen einen gesetzlichen Rentenbescheid als BU-Nachweis:

  • Volle Erwerbsminderungsrente von der Deutschen Rentenversicherung
  • Allein aus medizinischen Gründen
  • Zeitlich unbefristet
  • Ab Alter 50
  • Vertrag besteht seit mindestens 10 Jahren




13. Wiedereingliederungshilfe? / Umorganisationshilfe?


Wenn eine Leistungspflicht endet, weil der Versicherte z.B. aufgrund neu erworbener beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten eine Tätigkeit im zumutbaren Rahmen konkret ausübt, zahlen einige Versicherer eine sogenannte Wiedereingliederungshilfe – meist in Höhe einiger Monatsrenten. Wenn eine Leistungspflicht nicht entsteht, weil der Selbständige seinen Betrieb in zumutbarer Weise ohne erheblichen Kapitaleinsatz umorganisieren kann, zahlen einige Versicherer eine sogenannte Umorganisationshilfe - meist in Höhe einiger Monatsrenten.




14. Verzicht auf Meldepflicht bei Minderung der Berufsunfähigkeit? / … bei erneuter Berufsaufnahme?


Bei vielen Versicherungsgesellschaften ist bedingungsgemäß die Minderung einer BU sowie die Wiederaufnahme bzw. Änderung einer beruflichen Tätigkeit anzuzeigen. Problem: Kunden können oft nicht einschätzen, ob und inwieweit eine gesundheitliche Verbesserung eine Minderung der Berufsunfähigkeit zur Folge hat. Und: Bei einer Verletzung der Obliegenheit können zu viel gezahlte Renten von den Versicherern zurückgefordert werden. Gute Versicherer verzichten hier auf diese "Obliegenheit"




15. Überschussverwendung Fondsanlage / verzinsliche Ansammlung?


Anstelle der im Markt üblichen Überschussverwendung Beitragsverrechnung können bei einigen Versicherern die jährlichen Überschüsse auch für den Erwerb von Investmentanteilen verwendet oder verzinslich angesammelt werden. Vorteil: Am Ende der Vertragsdauer erhalten Sie die angesammelten Überschüsse nach aktuellem Steuerrecht unversteuert (steuerfrei) ausgezahlt.




16. Rechnungsgrundlagen bei einer vereinbarten Dynamik?


Die bei Vertragsabschluss geltenden Rechnungsgrundlagen gelten nicht zwangsläufig auch für die Kalkulation der BU-Leistungen aus einer planmäßigen Erhöhung der Beiträge. Die überwiegende Mehrzahl der Versicherer dynamisiert nach den zum Zeitpunkt der Erhöhung für das Neugeschäft geltenden Rechnungsgrundlagen bzw. behält sich bedingungsgemäß das Recht vor, die zum Zeitpunkt der Erhöhung geltenden Rechnungsgrundlagen heranzuziehen. Lediglich einige wenige Versicherer sprechen eine »harte« Garantie der bei Vertragsabschluss geltenden Rechnungsgrundlagen auch für planmäßige Erhöhungen aus. Vorteil: Planungssicherheit für die Erhöhung der künftigen Berufsunfähigkeit-Leistungen und Sicherung des Rechnungszinses von 0,9 % sowie der bei Vertragsabschuss geltenden Ausscheidewahrscheinlichkeiten auch für künftige Dynamiken.




17. Garantierte Steigerung der Berufsunfähigkeits-Rente im Leistungsfall gegen Mehrbeitrag einschließbar?


Bei einigen Versicherern kann gegen Mehrbeitrag vereinbart werden, dass im Berufsunfähigkeits-Leistungsfall die Berufsunfähigkeitsrente im Rahmen eines bei Versicherungsbeginn vereinbarten Prozentsatzes erhöht wird. Hinzu kommt die Rentensteigerung aus der Überschussbeteiligung.




18. Beitragsstundung bei vollem BU-Schutz? / zinslos bei Arbeitslosigkeit und gesetzlicher Elternzeit?


Bei Zahlungsschwierigkeiten des Kunden können bei einigen Versicherern die Beiträge für einen bestimmten Zeitraum gestundet werden. Im Gegensatz zu sonstigen Überbrückungsmöglichkeiten (z.B. befristete Beitragsfreistellung) bleibt der BU-Schutz bei einer Stundung in voller Höhe erhalten. Regelmäßig werden während des Stundungszeitraums Zinsen erhoben. Der Verzicht auf Stundungszinsen bei Arbeitslosigkeit und gesetzlicher Elternzeit hilft den Betroffenen in finanziellen Notlagen.




18. b) … max. Stundungszeitraum? / max. Rückzahlungszeitraum?


Je länger eine Beitragsstundung möglich ist, desto wertvoller kann sie bei einem finanziellen Engpass sein. Das gleiche gilt für die Dauer der Rückzahlung. Üblich sind hier 24 bis 48 Monate




19. Rechtsanspruch des Kunden auf Überprüfung der Berufsgruppe nach einem Berufswechsel?


Der bei Vertragsabschluss festgelegte (Brutto-) Beitrag ist für die gesamte Laufzeit garantiert. Dies gilt auch bei einem Wechsel in einen risikotechnisch gesehen »schlechteren« Beruf. Bei einem Wechsel in einen risikotechnisch gesehen »günstigeren« Beruf hingegen lassen nur wenige Versicherer die Überprüfung der Berufsgruppe und eine damit einhergehende mögliche Absenkung des (Brutto-) Beitrags zu. Bei guten Versicherern kann man bei einem Berufswechsel während der Vertragslaufzeit prüfen lassen, ob ein günstigerer (Brutto-) Beitrag möglich ist. Hierzu überprüfen wir die Berufsgruppe und berechnen den neuen Beitrag auf Grundlage der bei Vertragsabschluss geltenden Rechnungsgrundlagen sowie eines ggf. vereinbarten Zuschlags. Kann die neue berufliche Tätigkeit in eine günstigerer Berufsgruppe eingestuft werden, senken diese Versicherer den (Brutto-) Beitrag.





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Häufige Fragen von Interessenten | Verbrauchern

Stell uns Fragen zum Thema und wir ergänzen Sie mit Antwort im FAQ

Alles was du schon immer über die Berufsunfähigkeitsversicherung oder über das Thema Einkommenabsicherung wissen wolltest. Deine Fragen, unsere Antworten!

Interessenten - FAQs

1. Werden BU-Anerkenntnisse zeitlich unbefristet ausgesprochen?


Unbefristete Anerkenntnisse sind nach unserer Auffassung ein Vorteil für den Kunden, weil dieser nur einmal seine Berufsunfähigkeit nachweisen muss. Will der Versicherer die Leistung einstellen, muss er den Wegfall der Leistungsvoraussetzungen nachweisen. Solange erhält der Kunde volle Leistungen. Diese Beweissituation ist für den Kunden ein Vorteil. Bei einem befristeten Anerkenntnis stellt der Versicherer nach der Befristung die Leistung ein. Der Kunde muss seine Berufsunfähigkeit mit allen Risiken erneut nachweisen. Diese Beweislastsituation stellt für den Kunden eine viel ungünstigere Position dar. Gute Versicherer verzichten deshalb bei BU-Leistungen mit normaler BU-Prüfung (mit Tätigkeitsbeschreibung, Feststellung eines BU-Grads etc.) auf zeitlich befristete Anerkenntnisse. Tipp: Die Alte Leipziger erbringt hier Leistungen bei Krebs mit vereinfachtem Nachweis für 15 Monate. Lediglich bei Tod des Versicherten sowie einem möglichen Ablauf der Versicherungen enden die Leistungen vor Ablauf der 15 Monate. Zusätzlich besteht in begründeten Einzelfällen die Möglichkeit, mit dem Kunden eine individuelle Vereinbarung zu treffen, in der für einen bestimmten Zeitraum Leistungen erbracht werden. Dies allerdings nur dann, wenn der Kunde damit einverstanden ist. Bei Versicherern mit befristeten Anerkenntnissen ist diese Zustimmung nicht erforderlich.




2. Zumutbare Einkommensminderung bei der konkreten Verweisung exakt definiert?


Bei der konkreten Verweisung wird u. a. geprüft, ob der Versicherte eine Tätigkeit ausübt, die hinsichtlich der Lebensstellung sowohl wirtschaftlich (Einkommenshöhe) als auch sozial (Wertschätzung) der bisherigen Tätigkeit entspricht. Eine exakte Definition der zumutbaren Einkommensveränderung gibt den Betroffenen Rechtssicherheit, da es keine allgemein gültige Grenze in der Rechtsprechung gibt.




3. Zumutbare Einkommensminderung bei der Umorganisation (Selbständige) exakt definiert?


Bei Selbständigen prüfen die Versicherer zusätzlich, ob der Selbständige in zumutbarer Weise nach einer betrieblich sinnvollen Umorganisation (ohne erheblichen Kapitaleinsatz) noch eine Tätigkeit innerhalb seines Betriebs ausüben könnte, die seiner Stellung als Betriebsinhaber angemessen ist. Einige Versicherer präzisieren in ihren Bedingungen, welche Einkommensminderung sie als zumutbar ansehen. Das ist ein klarer Vorteil für die Versicherten, da es in der Rechtsprechung keine allgemein gültige Grenze gibt.




4. Verzicht auf die Umorganisationsprüfung (Selbständige) unter bestimmten Voraussetzungen?


Bei einem dauerhaften Verzicht auf die abstrakte Verweisung wird stets der zuletzt ausgeübte Beruf der Leistungsprüfung zugrunde gelegt, unabhängig davon, wie lange der Versicherte aus dem Berufsleben ausgeschieden ist. Bei vielen Versicherern wird bei einem eingetretenen Versicherungsfall nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums nach dem Ausscheiden aus dem Beruf (z.B. drei oder fünf Jahre) abstrakt verwiesen. Das bedeutet: Bei diesen Versicherern wird regelmäßig geprüft, ob der Versicherte in der Lage ist, (irgend) eine Tätigkeit auszuüben, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung (bzw. aufgrund der bestehenden Kenntnisse und Fähigkeiten) noch ausüben kann und die seiner Lebensstellung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Beruf (oder zu einem späteren Zeitpunkt) entspricht.




5. Wie lange wird nach Ausscheiden aus dem Beruf auf die abstrakte Verweisung verzichtet?


Bei einem dauerhaften Verzicht auf die abstrakte Verweisung wird stets der zuletzt ausgeübte Beruf der Leistungsprüfung zugrunde gelegt, unabhängig davon, wie lange der Versicherte aus dem Berufsleben ausgeschieden ist. Bei vielen Versicherern wird bei einem eingetretenen Versicherungsfall nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums nach dem Ausscheiden aus dem Beruf (z.B. drei oder fünf Jahre) abstrakt verwiesen. Das bedeutet: Bei diesen Versicherern wird regelmäßig geprüft, ob der Versicherte in der Lage ist, (irgend) eine Tätigkeit auszuüben, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung (bzw. aufgrund der bestehenden Kenntnisse und Fähigkeiten) noch ausüben kann und die seiner Lebensstellung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Beruf (oder zu einem späteren Zeitpunkt) entspricht.




5. b) Danach: Lebensstellung vor Ausscheiden aus dem Beruf maßgebend?


Bei vielen Versicherern wird nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums (z.B. drei oder fünf Jahre) nach Ausscheiden aus dem Beruf bei einem danach eingetretenen Versicherungsfall abstrakt verwiesen. Vorteilhaft ist es für den Kunden, wenn dabei auf die (günstigere) Lebensstellung zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Beruf und nicht auf einen späteren Zeitpunkt abgestellt wird. Bei Gesellschaften, die dauerhaft auf die abstrakte Verweisung verzichten, hat die Lebensstellung nur bei der konkreten Verweisung Bedeutung.




6. Uneingeschränkter BU-Schutz im Straßenverkehr?


Gerade Vielfahrer kommen nicht selten in Konflikt mit den Straßenverkehrsvorschriften. Wird ein Kunde im Zusammenhang mit einem solchen Verkehrsdelikt berufsunfähig, ist es wichtig, dass auch bei Vorsatz gezahlt wird, da im Rahmen eines Gerichtsverfahrens die Feststellung des Verschuldens des Kunden der freien richterlichen Beweiswürdigung unterliegt. D.h., ein und derselbe Sachverhalt kann zu unterschiedlichen Einschätzungen führen. Der Kunde sollte mit seiner Berufsunfähigkeitsversicherung für jedes Verschulden im Straßenverkehr – also auch Vorsatz – abgesichert sein, damit sein Versicherungsschutz nicht von der richterlichen Beurteilung abhängt. Der Grat zwischen Vorsatz und grober Fahrlässigkeit ist oft sehr schmal!




7. Terrorklausel - … bei Einsatz von ABC-Waffen oder Freisetzung von ABC-Stoffen


Regelmäßig werden Arbeitsunfähigkeits-Leistungen nach einer 6-monatigen Arbeitsunfähigkeit fällig. Optimal regelt der Versicherer: Bereits nach einer 4-monatigen Arbeitsunfähigkeit werden Leistungen gezahlt, wenn ein Facharzt bescheinigt, dass die AU voraussichtlich noch weitere 2 Monate andauern wird.




8. Leistung auch bei altersentsprechendem Kräfteverfall? / Klarstellung in den Bedingungen?


Nach § 172 VVG liegt Berufsunfähigkeit vor, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausgeübt werden kann. Die Formulierung »mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall« ist im Vergleich zur bisher in den Versicherungsbedingungen üblicherweise verwendeten Formulierung strenger gefasst. Einige Versicherer verzichten auf den Zusatz »mehr als altersentsprechend«. Vorteil: Der Kunde muss im Rahmen der Leistungsprüfung nicht beweisen, dass der Kräfteverfall »mehr als altersentsprechend« ist. Wenn ein Arzt eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit aufgrund eines Kräfteverfalls bestätigt, dann ist es unerheblich, ob dieser Verfall altersentsprechend (also normal) oder mehr als altersentsprechend (Beweislast liegt beim Kunden) ist. Leistungsfälle, die ausschließlich wegen eines Kräfteverfalls eintreten, sind selten, aber denkbar: Beispielsweise ein Maurer, der möglicherweise mit 50 Jahren kräftemäßig seinem Beruf nicht mehr gewachsen ist. Wenn hier ein ärztlicher Nachweis einer bedingungsgemäßen Berufsunfähigkeit geführt wird, wird auch geleistet, wenn es »normal« ist, dass dieser Kräfteverfall entsteht. Oder ein Uhrmacher, der aufgrund seiner im Alter nachlassenden Sehkraft, was mit Sehhilfen nicht mehr ausgeglichen werden kann, nicht mehr so filigran arbeiten kann, was aber »in dem Alter« normal ist. Manche Gesellschaften verzichten in ihren Bedingungen auf den Zusatz »mehr als altersentsprechend«. Da in der Branche Zweifel bestehen, ob damit tatsächlich beide Varianten des Kräfteverfalls versichert sind kann im Optimalfall diese Leistung "klarstellen"




9. Leistungen bei Krebs mit vereinfachtem Nachweis automatisch mitversichert?


Menschen, die an Krebs erkranken, möchten nur eins: Einfach gesund werden und keine Zeit für finanzielle Sorgen verschwenden. Deshalb ist es für die Betroffenen hilfreich, wenn bei Krebs Leistungen mit einem vereinfachten Nachweis beansprucht werden können. Diese Leistung bietet aktuell (Stand 10.09.2019) nur die Alte Leipziger. So können bei Krebs Leistungen, die für den Fall der Berufsunfähigkeit vereinbart sind, auch mit einem vereinfachen Nachweis für einen garantieren Zeitraum von 15 Monaten beansprucht werden. Das bedeutet: Auch wenn sich die Gesundheit des Versicherten vorher bessern sollte, leistet die Alte Leipziger Berufsunfähigkeitsversicherung trotzdem bis zum Ende des 15-monatigen Zeitraums. Ausnahme: Bei Tod des Versicherten sowie bei Ablauf der Versicherung enden die Leistungen auch vorher. Leistungen bei Krebs sind übrigens automatisch und kostenfrei mitversichert. Die Leistungen werden allerdings nicht doppelt gezahlt. Es ist also nicht möglich, Leistungen wegen Krebs mit einem vereinfachten Nachweis und Leistungen wegen Berufs- oder Arbeitsunfähigkeit gleichzeitig zu erhalten.




10. Leistung auch bei Arbeitsunfähigkeit? / als Zusatzbaustein optional einschließbar?


Eine sinnvolle Ergänzung des Berufsunfähigkeitsschutzes stellen Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit dar. Vorteil: Während eine BU-Prüfung u.U. einen längeren Zeitraum beanspruchen kann, werden AU-Leistungen regelmäßig bereits nach einer 6-monatigen ununterbrochenen Krankschreibung fällig. Außerdem werden Leistungen fällig, wenn der BU-Mindestgrad unter 50 % liegt.




10. b) … Frühester (rückwirkender) Leistungsbezug nach wie vielen Monaten ununterbrochener AU?


Optimal ist geregelt: bereits nach einer 4-monatigen Arbeitsunfähigkeit werden Leistungen gezahlt, wenn ein Facharzt bescheinigt, dass die AU voraussichtlich noch weitere 2 Monate andauern wird.




10. c) … Max. Leistungsdauer? / AU-Leistungen auch ohne BU-Antrag?


Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit werden üblicherweise auf einen Zeitraum von insgesamt 18 Monaten begrenzt. Einige wenige Versicherer erbringen AU-Leistungen auch für einen längeren Zeitraum. Üblicherweise können Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit nur dann beansprucht werden, wenn zeitgleich auch Leistungen wegen Berufsunfähigkeit beantragt werden.




11. Infektionsklausel für Human-,Zahnmediziner (auchStudenten) /med.behand.+pflegende Berufe?


Die Infektionsklausel ist für Berufe im Gesundheitswesen wichtig, da bei bestimmten Krankheiten (z.B. Hepatitis C oder HIV) oder bestimmten Krankheitserregern (z.B. Salmonellen) das zuständige Gesundheitsamt ein Tätigkeitsverbot aussprechen kann. Das Problem: Der Betroffene kann zwar in diesen Fällen seinen Beruf auf Grund seines Gesundheitszustands im Allgemeinen noch ausüben, er darf es aber aus rechtlichen Gründen nicht. Folge: Versicherer ohne Infektionsklausel könnten in diesem Fall die vereinbarten BU-Leistungen verweigern, da streng genommen keine „gesundheitliche“ Beeinträchtigung der beruflichen Tätigkeit vorliegt. Einige Versicherer bieten deswegen eine Infektionsklausel, diese gilt für Human- und Zahnmediziner, Studenten der Human- und Zahnmedizin sowie für alle medizinisch behandelnden und pflegenden Berufe mit Patientenkontakt (z. B. Krankenschwestern/-pfleger, Altenpfleger/-innen, Hebammen/Entbindungspfleger und Arzthelfer/-innen).




12. Gesetzliche Erwerbsminderungsrente als BU-Nachweis unter bestimmten Voraussetzungen?


Aus Verbrauchersicht ist es vorteilhaft, wenn ein gesetzlicher Rentenbescheid als BU-Nachweis gilt. In diesem Fall ist die sonst übliche Prüfung der BU mit Feststellung eines BU-Grades nicht erforderlich. Gute Versicherer akzeptieren unter folgenden Voraussetzungen einen gesetzlichen Rentenbescheid als BU-Nachweis:

  • Volle Erwerbsminderungsrente von der Deutschen Rentenversicherung
  • Allein aus medizinischen Gründen
  • Zeitlich unbefristet
  • Ab Alter 50
  • Vertrag besteht seit mindestens 10 Jahren




13. Wiedereingliederungshilfe? / Umorganisationshilfe?


Wenn eine Leistungspflicht endet, weil der Versicherte z.B. aufgrund neu erworbener beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten eine Tätigkeit im zumutbaren Rahmen konkret ausübt, zahlen einige Versicherer eine sogenannte Wiedereingliederungshilfe – meist in Höhe einiger Monatsrenten. Wenn eine Leistungspflicht nicht entsteht, weil der Selbständige seinen Betrieb in zumutbarer Weise ohne erheblichen Kapitaleinsatz umorganisieren kann, zahlen einige Versicherer eine sogenannte Umorganisationshilfe - meist in Höhe einiger Monatsrenten.




14. Verzicht auf Meldepflicht bei Minderung der Berufsunfähigkeit? / … bei erneuter Berufsaufnahme?


Bei vielen Versicherungsgesellschaften ist bedingungsgemäß die Minderung einer BU sowie die Wiederaufnahme bzw. Änderung einer beruflichen Tätigkeit anzuzeigen. Problem: Kunden können oft nicht einschätzen, ob und inwieweit eine gesundheitliche Verbesserung eine Minderung der Berufsunfähigkeit zur Folge hat. Und: Bei einer Verletzung der Obliegenheit können zu viel gezahlte Renten von den Versicherern zurückgefordert werden. Gute Versicherer verzichten hier auf diese "Obliegenheit"




15. Überschussverwendung Fondsanlage / verzinsliche Ansammlung?


Anstelle der im Markt üblichen Überschussverwendung Beitragsverrechnung können bei einigen Versicherern die jährlichen Überschüsse auch für den Erwerb von Investmentanteilen verwendet oder verzinslich angesammelt werden. Vorteil: Am Ende der Vertragsdauer erhalten Sie die angesammelten Überschüsse nach aktuellem Steuerrecht unversteuert (steuerfrei) ausgezahlt.




16. Rechnungsgrundlagen bei einer vereinbarten Dynamik?


Die bei Vertragsabschluss geltenden Rechnungsgrundlagen gelten nicht zwangsläufig auch für die Kalkulation der BU-Leistungen aus einer planmäßigen Erhöhung der Beiträge. Die überwiegende Mehrzahl der Versicherer dynamisiert nach den zum Zeitpunkt der Erhöhung für das Neugeschäft geltenden Rechnungsgrundlagen bzw. behält sich bedingungsgemäß das Recht vor, die zum Zeitpunkt der Erhöhung geltenden Rechnungsgrundlagen heranzuziehen. Lediglich einige wenige Versicherer sprechen eine »harte« Garantie der bei Vertragsabschluss geltenden Rechnungsgrundlagen auch für planmäßige Erhöhungen aus. Vorteil: Planungssicherheit für die Erhöhung der künftigen Berufsunfähigkeit-Leistungen und Sicherung des Rechnungszinses von 0,9 % sowie der bei Vertragsabschuss geltenden Ausscheidewahrscheinlichkeiten auch für künftige Dynamiken.




17. Garantierte Steigerung der Berufsunfähigkeits-Rente im Leistungsfall gegen Mehrbeitrag einschließbar?


Bei einigen Versicherern kann gegen Mehrbeitrag vereinbart werden, dass im Berufsunfähigkeits-Leistungsfall die Berufsunfähigkeitsrente im Rahmen eines bei Versicherungsbeginn vereinbarten Prozentsatzes erhöht wird. Hinzu kommt die Rentensteigerung aus der Überschussbeteiligung.




18. Beitragsstundung bei vollem BU-Schutz? / zinslos bei Arbeitslosigkeit und gesetzlicher Elternzeit?


Bei Zahlungsschwierigkeiten des Kunden können bei einigen Versicherern die Beiträge für einen bestimmten Zeitraum gestundet werden. Im Gegensatz zu sonstigen Überbrückungsmöglichkeiten (z.B. befristete Beitragsfreistellung) bleibt der BU-Schutz bei einer Stundung in voller Höhe erhalten. Regelmäßig werden während des Stundungszeitraums Zinsen erhoben. Der Verzicht auf Stundungszinsen bei Arbeitslosigkeit und gesetzlicher Elternzeit hilft den Betroffenen in finanziellen Notlagen.




18. b) … max. Stundungszeitraum? / max. Rückzahlungszeitraum?


Je länger eine Beitragsstundung möglich ist, desto wertvoller kann sie bei einem finanziellen Engpass sein. Das gleiche gilt für die Dauer der Rückzahlung. Üblich sind hier 24 bis 48 Monate




19. Rechtsanspruch des Kunden auf Überprüfung der Berufsgruppe nach einem Berufswechsel?


Der bei Vertragsabschluss festgelegte (Brutto-) Beitrag ist für die gesamte Laufzeit garantiert. Dies gilt auch bei einem Wechsel in einen risikotechnisch gesehen »schlechteren« Beruf. Bei einem Wechsel in einen risikotechnisch gesehen »günstigeren« Beruf hingegen lassen nur wenige Versicherer die Überprüfung der Berufsgruppe und eine damit einhergehende mögliche Absenkung des (Brutto-) Beitrags zu. Bei guten Versicherern kann man bei einem Berufswechsel während der Vertragslaufzeit prüfen lassen, ob ein günstigerer (Brutto-) Beitrag möglich ist. Hierzu überprüfen wir die Berufsgruppe und berechnen den neuen Beitrag auf Grundlage der bei Vertragsabschluss geltenden Rechnungsgrundlagen sowie eines ggf. vereinbarten Zuschlags. Kann die neue berufliche Tätigkeit in eine günstigerer Berufsgruppe eingestuft werden, senken diese Versicherer den (Brutto-) Beitrag.





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